Veröffentlichung „Du entkommst nicht“

Bei meinem neuen Marburg Krimi „Du entkommst nicht“ war mit der Freigabe zum Druck des Manuskripts der Wurm drin. Zunächst gab es Unstimmigkeiten wegen des Titels. Danach wurden mir vier Covervorschläge zugeschickt, die mir alle nicht gefielen. Sie erschienen mir für meinen Krimi zu düster, zu gruselig. Das passte meiner Meinung nach nicht. Ich schickte dem Verlag ein Foto von Marburg zu, das ich geeignet fand. Gefiel dem Coverdesigner aber wohl nicht. Letztendlich einigten der Verlag und ich mich auf eines der vorgeschlagenen Cover des Verlags. So weit, so gut. Bei der Freigabe zum Druck des Covers übersah ich leider einen Fehler, der bei der Erstellung des Covers durch den Verlag geschehen war. Im Klappentext war das Wort „Übergangswohnheim“ vor dem „s“ getrennt. Als ich das dem Verlag mitteilte, war es aber schon zu spät. Das Buch war schon im Druck. Ich habe mich einige Tage deshalb geärgert, mittlerweile habe ich den Fehler akzeptiert (was soll ich auch sonst machen?).

Als mir dann meine Autorenexemplare zugeschickt wurden und ich das Buch noch mal Probe las, bemerkte ich, dass im Impressum unter Lektorat die Lektorin nicht aufgeführt war. Sieht merkwürdig aus, wenn unter Lektorat nur eine Riesenleerstelle ist. Tja, leider nicht zu ändern.

Der letzte Fauxpas geschah bei Veröffentlichung des Buches durch die verschiedenen Anbieter wie amazon und Thalia im Netz. Als Autor des Buches wurde Gainer Güllich aufgeführt, ich heiße bekanntlich aber Rainer …

Okay, das ist mittlerweile bereinigt, bei Thalia scheint auch bisher mindestens eines der Bücher verkauft zu sein (das Buch erscheint im Verkaufsranking). Das ist ja schon mal schön.

Jetzt hoffe ich mal, dass sich das Buch so gut verkauft, dass es nötig sein wird, eine Zweitauflage zu drucken. Dann könnte man die Fehler für den nächsten Druck ausmerzen …

In diesem Sinne

Rainer

P.S. Das Lektorat des Manuskripts fand ich übrigens sehr gelungen!

 

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Wohin die Zeit?

Ich habe gerade mal im Blog nachgeschaut und musste feststellen, dass ich am 7. Januar zuletzt was gebloggt habe. Ist lange her und ich frage mich, wo die Zeit nur geblieben ist.

Die beiden Lesungen, die für Anfang des Jahres geplant waren, habe ich schon hinter mir. Das eine war die Lesung „Kultur zum Kaffee“ in Marburg, bei der ich mein Buch „Begegnungen – Geschichten aus der Psychiatrie“ vorstellen konnte. Die Veranstaltung war gut besucht (ca. 35 Leute, viel mehr gehen in das Café auch kaum rein), der Buchverkauf selbst war nicht so berauschend. Aber darum geht es letztendlich nicht. Mir jedenfalls. Ich bin froh, wenn es mit einer Lesung gut klappt, ich meine Texte gut „rüberbringen“ kann. Für den Verkauf sind die Buchhandlungen und Online-Shops zuständig.

Die Lesung in Soest, bei der ich auch meine „Begegnungen“ vorstellte, war nicht so gut besucht, wie ich mir das versprochen hatte (9 Zuhörer). Gefreut hat es mich, dass Heike Gellert, eine in NRW relativ bekannte Krimiautorin, zu meiner Lesung gekommen ist. Immerhin hatte ich den Eindruck, dass ich noch nie besser gelesen habe, als bei dieser Veranstaltung. Und das ist ja auch schon mal was.

Veröffentlicht habe ich in der letzten Zeit „nur“ eine Kurzgeschichte („Perfekt“) mit der „booksnacks-Reihe“ des DIGITAL PUBLISHERS Verlag.

Doch wird dieses Jahr noch mein Krimi „Tödliche Vergangenheit – Ein Marburg Krimi“ veröffentlicht. Nachdem ich das Manuskript mehrmals überarbeitet habe, habe ich es an den Karina-Verlag geschickt und innerhalb kürzester Zeit Bescheid bekommen, dass der Verlag mein Manuskript zum Buch machen will. Das freut mich sehr, hat der Verlag doch auch schon mein Psychiatriebuch „Begegnungen“ veröffentlicht und dabei sehr gute Arbeit geleistet.

Vor mir habe ich im Mai die Lesungen mit der Schreibwerkstatt Marburg zum „Tag der Literatur in Hessen“ und in der Begegnungsstätte „Auf der Weide“ (Alteneinrichtung) in Marburg. Auf beide freue ich mich sehr!

In diesem Sinne

Rainer

Was lange währt …

Seit Ende 2012 bin ich Mitglied im BVjA (Bundesverband junger Autoren). In diesen Verein werden Autoren aller Altersgruppen aufgenommen. Das mit dem Alter erwähne ich nur, weil ich 62 Jahre alt bin und der Begriff „jung“ nicht unbedingt auf mich zutrifft.

Anfang 2015 erreichte mich nun eine E-Mail des Vereins, in dem eine Ausschreibung angekündigt wurde. Für das Literaturmagazin „LIMA“ des Vereins wurden Krimikurzgeschichten gesucht. Für den Plot des Krimis wurden 5 Begriffe vorgegeben: Perserteppich, Baugerüst, Bindfaden, Stempelkissen und Fliegenklatsche.

Das Literaturmagazin sollte Ende 2015 veröffentlicht werden.

Was konnte ich als begeisterter Kurzkrimischreiber anderes tun, als mich an dieser Ausschreibung zu beteiligen?

Es dauerte auch nicht sehr lange und ich hatte den fertigen Krimi vor mir. Wie üblich ließ ich den Text eine Weile „ruhen“, um ihn dann nach einiger Zeit zu überarbeiten. Dann versendete ich ihn und das Warten auf eine Zu- oder Absage begann. Es dauerte. Es dauerte so lange, dass ich vergaß, an der Ausschreibung überhaupt teilgenommen zu haben. Erinnert daran wurde ich (Ende 2015) erst durch eine E-Mail des BVjA, in der mir mitgeteilt wurde, dass sich die Ausschreibung – durch einen Wechsel der Redaktionsmitglieder des Magazins – verschieben würde.

Immerhin wusste ich jetzt wieder, dass ich an der Ausschreibung teilnahm … und dass es mit einer eventuellen Veröffentlichung noch dauern würde.

Also fing ich wieder an, zu warten.

Anfang Juli 2016 kam dann die Mitteilung, dass das Magazin mit der Kurzkrimisammlung Ende des Jahres veröffentlicht werden würde.

Und Freude über Freude: Mein Krimi war auch dabei!

Anfang Dezember schaute ich dann ab und zu mit Spannung in den Briefkasten, ob den was vom BVjA angekommen war. War aber nicht. Mitte Dezember gab ich dann die Hoffnung auf. Wahrscheinlich hatte sich die Redaktion des Magazins aufgelöst oder denen war klargeworden, dass die Krimiaktion eh nur Mist war … irgendwas in der Art war wahrscheinlich passiert. Ich vergaß das Ganze.

Doch letzte Woche flatterte mir das Literaturmagazin „LIMA“ ins Haus. Einfach so, als sei nichts gewesen. Mit meinem Krimi drin. Den habe ich dann erstmal gelesen. Richtig toll!

In diesem Sinne

Rainer

Planungen

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und ich mache gerade Inventur. Wie sieht es momentan aus? Das letzte größere Schreibprojekt war meine „Begegnungen – Geschichten aus der Psychiatrie“. Mittlerweile habe ich von Kollegen und Bekannten, die das Buch gelesen haben, viele positive Rückmeldungen erhalten. Wie ich glaube, nicht nur Gefälligkeitskritiken. Das freut mich sehr.

Ansonsten habe ich mich an drei Anthologie-Ausschreibungen des Karina-Verlages beteiligt. Bei zweien (Märchen) habe ich schon die Mitteilung, dass meine Texte angenommen wurden, bei der dritten steht die Zu- oder Absage noch aus. Dass ich in den Märchenanthologien vertreten bin, freut mich sehr, kann ich doch dann meinem kleinen Enkel zu den anderen auch zwei eigene Märchen vorlesen.

In der letzten Woche habe ich glücklich wieder zu meinem Krimi-Projekt zurückgefunden. Ich hatte etwas den Faden verloren und wusste nicht, wie ich ihn wieder in die Finger bekommen sollte. Ich weiß jetzt, dass es an einer Unstimmigkeit im Plot gelegen hat, die mich ausgebremst hat. Nachdem sie nun bereinigt ist, klappt es auch mit dem Schreiben wieder.

Am 09.12. hatte ich meine letzte Lesung mit der Schreibwerkstatt Marburg. Mit Lesungen geht es im nächsten Jahr gleich flott weiter. Mitte Januar stelle ich bei der Veranstaltung Kultur zum Kaffee im Spiegelslustturm in Marburg mein Buch „Begegnungen“ vor.

Im März ist in Soest im Antiquariat Markus Bücherkiste ebenfalls eine Lesung mit meinen Psychiatriegeschichten geplant. Auch mit der Schreibwerkstatt Marburg ist eine ähnliche Veranstaltung im Frühjahr vorgesehen, bei der ich mein Buch vorstellen kann.

Im Mai folgt dann eine weitere Lesung in der Begegnungsstätte „Auf der Weide“ (Alteneinrichtung) in Marburg, bei der ich aus meinen Marburger Krimis vorlesen werde. Freu ich mich sehr drauf.

Dann wird im Lauf des Jahres noch der hessische Tag der Literatur folgen, bei dem ich auch sicher mit der Schreibwerkstatt Marburg werde lesen können. Außerdem findet dieses Jahr auch noch der Literaturparcours statt, bei der sich Marburgs Literaturvereine der Öffentlichkeit vorstellen können, bei dem natürlich auch Lesungen stattfinden werden. Da hoffe ich, im Rahmen der Schreibwerkstatt lesen zu können.

Mir stehen also nächstes Jahr einige Lesungen bevor, ich möchte meinen Krimi fertigbekommen und natürlich auch veröffentlichen. Mir schwebt jetzt natürlich der Karina-Verlag vor, da dieser nun schon ein Buch von mir veröffentlicht hat. Sollte das nicht klappen, dann muss ich wieder als Selfpublisher ran.

In diesem Sinne

Rainer

Vorbereitung Literaturtag 2017

Seit 2006 findet in Marburg in einem Rhythmus von 2 Jahren die Veranstaltung LiteraturPARKour statt. Hier haben die im Landkreis Marburg-Biedenkopf beheimateten Literaturvereine die Möglichkeit ihren Verein vorzustellen. Zusätzlich gibt es Musik und natürlich Lesungen durch Autoren der Vereine. Auch freie Autoren haben die Möglichkeit hier zu lesen. Sie müssen sich mit ihrem Text allerdings erst einer Jury stellen, die von Mitgliedern der Literaturvereine gebildet wird. Die Veranstaltungen fanden bisher immer in verschiedenen Parks der Umgegend statt. Daher auch der Name der Veranstaltung.

Letztes Jahr hat der LiteraturPARKour nicht stattfinden können. Andere Veranstaltungen hatten größeren Raum einnehmen müssen. Kann vorkommen.

Ich habe es bedauert, weil der LiteraturPARKour für mich – wie auch für viele andere – eine der wenigen Veranstaltungen war, bei der die Möglichkeit bestand seine Texte öffentlich vorzutragen.

Dieses Jahr wird der Literaturtag glücklicherweise stattfinden. Doch diesmal ist alles anders.

Der LiteraturPARKour soll ab diesem Jahr Literatourparcours heißen und nicht mehr in einem Park, sondern in einer leerstehenden Fabrik oder Ähnlichem stattfinden. Aber nicht nur der Ort, sondern auch der Zeitrahmen soll geändert werden. Bisher immer tagsüber an einem Sonntag gelegen, soll die Veranstaltung nun samstags stattfinden, und zwar vom Nachmittag bis in die Abendstunden. Man hofft, mehr Besucher und auch ein anderes Publikum zu erreichen.

Was sich für mich persönlich an der ganzen Sache geändert hat, ist mein Status. 2012 habe ich das erste Mal am LiteraturPARKour als freier Autor teilgenommen, später als Mitglied der Schreibwerkstatt Marburg. Diesmal ist es so, dass ich als Vorstandsmitglied der Schreibwerkstatt teilnehme und auch in die Vorbereitungen involviert bin. Gestern fand das erste Treffen der Vertreter der verschiedenen Literaturvereine in Marburg und Umkreis in der Kreisverwaltung Marburg statt.

War eine interessante Angelegenheit. Eine solche Veranstaltung benötigt ja einen gewissen Organisationsaufwand. Wie hoch dieser aber tatsächlich ist, war mir nicht klar …

In diesem Sinne

Rainer

Endlich wieder im Schreibfluss

Hallo,

endlich habe ich es geschafft, wieder was zu Papier zu bringen. Ich habe zwei Kurzgeschichten von jeweils 2 ½ Seiten geschrieben. Eine Geschichte zum Thema Amt für eine Anthologie des Karina-Verlags und eine andere Geschichte für meine Schreibgruppe hier in Marburg. Zu einem Gemälde, das zwei Personen zeigt, die zum Mond hinauf schauen, soll eine Geschichte geschrieben werden. Zu diesem Bild ist mir nichts eingefallen. Also habe ich mich hingesetzt und habe mir einen Titel ausgedacht, der mir zum Mond eingefallen ist. Das Mondkalb. Könnte ein Märchen werden, dachte ich und begann zu schreiben.

Am Ende ist eine Fantasy-Geschichte mit dem Titel Finsternis entstanden. Diese Fantasy-Erzählung hat mit dem angepeilten Mondkalb-Märchen überhaupt nichts mehr zu tun. So kann´s eben gehen.

Froh bin ich aber, dass ich diese beiden Geschichten schreiben konnte. Es hat sich nämlich in letzter Zeit eine gewisse Schreibfaulheit eingeschlichen, gegen die etwas getan werden muss. Und das MUSS deshalb, weil ich beim Schreiben merke, wie gut mir diese kreative Tätigkeit tut.

Mehr gibt es nicht zu sagen. Tschüss … ich schreib jetzt noch was!

In diesem Sinne

Rainer

Werbung

Vor ungefähr eineinhalb Wochen sind die Leseproben meines Buches „Begegnungen – Geschichten aus der Psychiatrie“ bei mir eingetrudelt. Ein kleinformatiges Heftchen aus 20 Seiten mit insgesamt fünf meiner Psychiatriegeschichten. Ich hatte sie mir beim Verlag bestellt, weil ich annahm, dass sie tatsächlich ein gutes Werbemittel sein könnten.

Am Samstag drauf schnappte ich mir einige der Exemplare, um damit Marburgs Buchläden abzuklappern. Vielleicht schafften es die Leseproben, dass die Händler mein Buch in ihren Warenbestand aufnahmen.

Da ich mich erinnerte, wie ich mich fühlte, als ich vor zwei bzw. drei Jahren die Buchläden abklapperte, um zu erreichen, dass man meine Krimibände eventuell in Kommission in den Bestand aufnehmen würde, ging ich mit wenig Enthusiasmus an die Sache heran. Ich hatte damals nämlich das Gefühl, als müsste ich betteln, dass man mich überhaupt anhörte. Doch diesmal war es anders. Ich konnte den Buchhändlern einfach meine Leseprobe darbieten, die sie annehmen oder ablehnen konnten. Aber warum sollten sie ablehnen? Die Leseprobe war kostenlos und ich machte einfach ein Angebot. Mit diesem Gefühl war es ein Leichtes meine Leseproben anzubieten … und auch loszuwerden.

In zwei, drei Wochen werde ich mal losgehen und die Buchläden wieder abklappern, um zu sehen, ob einer der Läden mein Buch in seinem Bestand hat. Bin gespannt …

Gestern hat meine Frau bei einem Herbstbasar eines Vereins einige der Leseproben verteilt und heute habe ich in der Stadtbücherei einige Exemplare in den Aufstellern für Werbemittel abgelegt. Der Bücherei habe ich eines meiner Bücher zur Ausleihe zur Verfügung gestellt.

Als nächste Werbemaßnahme habe ich mir die Lesung mit der Schreibwerkstatt Marburg, die im Dezember stattfindet, ausgesucht. Man kann bei der Lesung seine Bücher anbieten, ich werde aber meine Leseproben anbieten. Die werde ich sicher los. Mit Büchern ist das nämlich nicht so einfach, wenn man kein Bestseller-Autor ist …

Zusätzlich erschien „Begegnungen“ als Buch der Woche im Karina-Verlag. Auch keine schlechte Werbung, sage ich mal …

In diesem Sinne

Rainer