Der mit dem Wolf tanzt

Die Katze bzw. der Wolf ist aus dem Sack. Ich hatte mich an einer Ausschreibung mit dem Thema Wolf des Vereins »Kulturherbst Burgwald e.V.« beteiligt.

Alle zwei Jahre findet hier in der Region in dem Ort Rauschenberg die »Rauschenale« statt. Ausgesuchte Künstler stellen hier ihre Werke aus Malerei, Bildhauerei, Fotografie, Kunsthandwerk, Literatur vor.

Im Rahmen dieser Veranstaltung kam es zu der obigen Ausschreibung. Zehn ausgewählte Wolfsgeschichten sollten in einer Anthologie veröffentlicht werden. Gestern kam nun die Mitteilung des Vereins, dass alle dreißig eingesandten Geschichten veröffentlicht werden sollen. Schön, war es doch mein Ziel in diese Anthologie hineinzukommen. Das ist also erreicht.

Damit ist die Angelegenheit jedoch nicht beendet. Es werden zur Eröffnung der Rauschenale drei Siegertitel gekürt. Wer das sein wird, wird erst am Tag der Eröffnung bekanntgegeben. Preise zwischen einhundert und dreihundert Euro sind zu vergeben. Danach Lesung der Siegertitel. Was aber das Schöne ist, ist, dass die Rauschenale über drei Tage geht und daher alle Autoren die Möglichkeit haben innerhalb dieser Zeit ihre Geschichte einem breiten Publikum vorzutragen. Diese Gelegenheit werde ich jedenfalls nutzen.

Ob ich mir eine Chance auf einen der vorderen Plätze gebe, lasse ich mal offen.

In diesem Sinne

Rainer

 

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Erstens kommt es anders …

Hallo,

ich habe lange nichts mehr von mir »hören« lassen. Tja, es klappt nicht immer alles so, wie man es sich wünscht. Dass Letzte was ich schrieb, war, dass ich in Rente gehe. Das hat immerhin geklappt. Ich äußerte die Hoffnung, dass ich nun, da ich als Rentner mehr Zeit hätte, auch mehr schreiben könnte. Diese Hoffnung hat sich erst mal, so wie ich mir das vorgestellt habe, nicht erfüllt.

Ich dachte, ich würde gleich zu Beginn des Jahres in meinen begonnenen Krimi eintauchen und ihn mit voller Enthusiasmus zu Ende bringen. Weit gefehlt. Ich habe erst letzte Woche begonnen, an meinem Krimi weiterzuschreiben. Immerhin habe ich diese Woche wieder daran gearbeitet. Es geht also jetzt tatsächlich voran.

Gut, ganz ausgesetzt hatte ich nicht mit dem Schreiben. Im Februar habe ich eine Kurzgeschichte für eine Ausschreibung mit dem Thema Wölfe geschrieben. Da gab es auch Einiges zu recherchieren, ich musste mich also schon auch ein bisschen reinknien. Immerhin ist das gelungen.

Im März kam eine weitere Kurzgeschichte dazu. Ende Mai findet in Hessen, also in meinem Heimatbundesland, der »Tag der hessischen Literatur« statt. Unser Verein, die »Schreibwerkstatt Marburg« beteiligt sich mit einer Lesung daran. Etliche Mitglieder habe sich im Kunstmuseum Marburg getroffen, jeder hat sich eines der Gemälde aus dem Museum ausgesucht und hat oder wird eine Geschichte zu dem Bild schreiben. Ich habe mir das Gemälde von Carl Spitzweg »Der Postbote im Rosengarthen« ausgesucht. Ich glaube, ich habe da eine ganz nette Geschichte zustande gebracht.

Auch diese paar Zeilen, die ich für meinen Blog schrieb, werte ich als positiv.

Ich hoffe, es geht so weiter …

In diesem Sinne

Rainer

 

 

Zukunft

Hallo,

Kapitel 7 meines neuen Krimis ist beendet. Schon seit längerer Zeit. Ich komme damit nicht recht weiter. Mein Schreiben stagniert. In der Geschichte ist die Entwicklung bis zum Mord gediehen. Nun müsste die Kripo auf dem Platz erscheinen und mit den Ermittlungen beginnen. Sie kommt aber nicht. Und das nur, weil der Autor nicht recht weiß, wie es weitergehen soll. In der Realität gibt es bei den polizeilichen Ermittlungen einen klaren Ablauf, doch hilft mir dies momentan nicht.

Im Grunde nicht schlimm, es bedrängt mich niemand. Es ist egal, ob das Buch zwei oder drei Monate früher oder später erscheint.

Es ist auch nicht das erste Mal, dass es mir so geht. Ich hatte auch schon früher den ein oder anderen „Hänger“.

Ich habe aber die Hoffnung, dass es im Neuen Jahr mit meinem Schreiben besser vorangeht. Denn ab Januar 2019 bin ich glücklicher (hoffe ich) Rentner und habe mehr Muße mich um mein Schreiben zu kümmern. Einige Bekannte, die schon in Rente sind, haben mir zwar gesagt, dass ich als Rentner weniger Zeit als vorher zur Verfügung haben werde, doch will ich dies erst mal abwarten. Ich werde es erleben und hier evtl. darüber berichten, selbstverständlich nur in Verbindung mit meinem Schreiben.

Aber erstmal steht Weihnachten vor der Tür. Dafür bin ich dieses Jahr innerlich schon gut vorbereitet. Weihnachten kann also kommen. Und da wir nun schon mal dabei sind: Ich wünsche jedem, der diese Zeilen liest ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest!

 

In diesem Sinne

Rainer

Freudige Überraschung …

Seit letztem Jahr bin ich Mitglied im »Das Syndikat«, der Autorengruppe deutschsprachige Krimiallliteratur. Nicht ganz so einfach dort Mitglied zu werden, denn man muss mindestens eine Krimiveröffentlichung in einem kommerziellen Verlag vorweisen können. Mir ermöglichte dies der Karina-Verlag aus Wien, der einen meiner Krimis veröffentlichte.

Dem »Syndikat« gehören auch sogenannte »Amigos« an. Dies sind Sponsoren, die den Verein unterstützen. Dann gibt es noch eine Mailingliste, innerhalb der sich Vereinsmitglieder und Amigos austauschen können.

Und so tauchte Anfang des Jahres eine Mail in der Liste auf, in der der Bookspot Verlag aus München mitteilte, dass er noch Kurzkrimis für seine Weihnachtskrimianthologie suche. Wer an der Ausschreibung teilnehmen wolle, solle sich melden.

Das habe ich dann gleich getan … und das war gut so. Kurz darauf kam nämlich die Mitteilung, dass sich mehr als genug Interessenten gemeldet hätten und die Ausschreibung sozusagen beendet sei.

Gut – immerhin gehörte ich somit zu den Personen, die einen Krimi einsenden konnten. Glücklicherweise hatte man bis Ende Juli Zeit, den Krimi zu schreiben. Ende Mai hatte ich meine Geschichte fertig und habe sie an den Verlag geschickt.

Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich meinen Krimi mit wenig Hoffnung in die Anthologie zu kommen, abgeschickt habe. Denn meine Konkurrenten waren Mitglieder des »Syndikats«. Also mitunter auch professionelle Schreiber, für die es ein Klacks ist, einen hochkarätigen Krimi zu schreiben.

Ich habe im Internet ein wenig recherchiert. Es gibt zwei Vorläufer der Weihnachtsanthologie des Verlags. Vertreten sind z. B. in diesen Anthologien Eva Almstädt, Anne Chaplet und Ingrid Noll! Wenn also die Ausschreibung auch auf diesem Niveau stattfindet, dann gibt es für mich keine Chance. So dachte ich. Und so habe ich dann zu Hause gesessen und habe auf die Absage gewartet (mit dem kleinen Funken Hoffnung im Herzen, es könne vielleicht doch klappen).

Vor vier Tagen kam die Zusage vom Verlag. Mein Krimi »Die Kundin« ist in der Anthologie mit drin! Ich habe mich riesig gefreut. Und … der Vorschuss, den es für die Geschichte gibt, ist auch nicht zu verachten …

In diesem Sinne

Rainer

Der dritte Marburger Krimi-Cocktail

… ist fertig. Vor ca. einem halben Jahr hatte ich begonnen, die erste Kurzgeschichte dafür zu schreiben. Am Ende waren es 22 Stück. Nr. 23 habe ich für eine Ausschreibung des Bookspot-Verlags abzweigen müssen, der eine Anthologie zum Thema »Stille Nacht – Tödliche Nacht« herausbringen möchte.

Die Kurzkrimis für den »Cocktail« sind unterschiedlich entstanden. Bei einigen habe ich mir für den Plot fünf Substantive von Freunden per Mail zusenden lassen und habe daraus eine Geschichte gestrickt. Bei anderen habe ich als Grundlage Zeitungsartikel der regionalen Zeitung verwendet. Dabei ging es selbstverständlich um kriminelle Aktivitäten, die in der Region passiert sind. Diese Krimis haben daher selbstverständlich einen sehr nahen Bezug zur Realität.

Einige der Krimis finde ich sehr gut gelungen, andere weniger. Doch lesbar sind sie alle … und für die entsprechende Kurzweil möchte ich sogar garantieren.

Das Manuskript habe ich an den Karina-Verlag gesendet, der auch meinen letzten Marburg Krimi veröffentlicht hat. Ich hoffe, dass die Krimis dort gefallen und es zu einer weiteren Veröffentlichung durch den Verlag kommt.

Für mich stellt sich nun die Frage, wie es weitergeht. Ich hatte im letzten Jahr schon einen Kriminalroman begonnen, der in einem Altenheim spielt, diesen jedoch erstmal auf Eis gelegt. Ich kam mit dem Roman nicht so recht voran. Ich lasse den Roman weiterhin im Eis. Ich möchte dieses Projekt erst nächstes Jahr in Angriff nehmen. Da bin ich dann in Rente und kann mich mehr dem Schreiben widmen, hoffe ich.

Für den Moment schwebt mir ein anderer Krimi vor, vom Umfang her so um die 40-50 Normseiten. Diesen werde ich ohne große Planung schreiben, da ich den Plot und auch die Figuren im Kopf habe. Ich verspreche mir daher zu diesem Zeitpunkt von diesem Projekt einfach mehr. Ich hoffe, es gelingt.

 

In diesem Sinne

Rainer

Wintertraum

 

Schnee vom Himmel fällt ganz sacht

Weiß bedeckt sind Feld und Flur

Sternenklar die kalte Nacht

Winterlich nun die Natur

 

Geh die Wege durch den Tann

Atme tief die klare Luft

Bin gezogen in den Bann

Tief betört vom Waldesduft

 

Vor mir leuchtet hell ein Licht

Dringt herein vom Waldesrand

Häuser ferne in der Sicht

Wie gemalt von Künstlerhand

 

In mir ist es gänzlich still

Frieden dringt in mich hinein

Ist so fern was ich nun will

Bald wird’s wieder Weihnacht sein

 

© Rainer Güllich

Leserunde „Begegnungen“ beendet

Hallo,

die Leserunde auf lovelybooks mit meinem Buch „Begegnungen – Geschichten aus der Psychiatrie“ ist als beendet anzusehen. Zwei Leserinnen haben zwar noch keine Rezension geschrieben, von einer weiß ich, dass sie das in späterer Zeit tun wird. Sie hatte mir vor Beginn der Leserunde mitgeteilt, dass sie erstmal keine Zeit zum Lesen des Buches hat. Ich hatte dies akzeptiert. Die andere Leserin habe ich angeschrieben, habe aber keine Rückmeldung erhalten. Schade.

Jedenfalls ist es an der Zeit für mich ein Fazit zu ziehen.

Ich war unsicher, ob ich eine Leserunde mit meinen „Begegnungen“ veranstalten, bzw. ob ich überhaupt eine Leserunde initiieren sollte. Was, wenn Reaktionen überwiegend negativer Art kommen würden?

Die Rückmeldungen, die ich bis dato zu meinen „Begegnungen“ erhalten hatte, waren überwiegend von Kollegen aus der Klinik. Leute also die das Umfeld und auch die Klientel kennen. Personen, die auch mich kennen!

Ich war und bin zwar von meinen Texten bezüglich des Buches überzeugt, stehe dahinter, aber was ist, wenn ich sozusagen „betriebsblind“ bin?

Das war also meine Angst.

Nun gut, Angst über Bord und los ging es.

Ich hatte 10 Bücher zur Verfügung gestellt. Da ich eine geplante Lesung in meiner Heimatstadt nicht durchgeführt hatte, hatte ich genug Autorenexemplare zur Hand. Es meldeten sich 13 Interessentinnen. Das freute mich dermaßen, dass ich keine auslassen wollte. Also lud ich drei Leserinnen mehr zur Leserunde ein. Ich kann hier ruhig nur die weibliche Form verwenden, da sich nicht ein männlicher Leser gemeldet hatte. Immerhin erwähnenswert.

Es wurde spannend, als die ersten Kommentare zu den einzelnen Leseabschnitten eintrafen. Durchweg positive Rückmeldungen. Was mich freute und sicherer werden ließ, dass die Leserunde gut für mich ausgehen würde.

Und so war es auch. Es gab durchweg positive Rezensionen. Ich möchte auf keine einzelne Rezension eingehen. Es waren insgesamt acht 5-Sterne-Rezensionen und drei 4-Sterne-Rezensionen. Ich erwähne das nur, damit deutlich wird, wie die Verteilung aussah.

Ich habe mich über diese Rezensionen sehr gefreut. Sie machten mir deutlich, dass ich in meinen Geschichten den richtigen Ton getroffen hatte. Ist es doch ein sehr sensibles Thema, das ich da unbedingt zu Papier bringen musste.

Ich bin jetzt ganz glücklich über den Ausgang dieser Leserunde. Ein Ergebnis, dass sich sehr motivierend auf mein Schreiben ausgewirkt hat. Ich habe mich zu einem vierten Schreibkurs angemeldet. Diesmal nicht biografisches Schreiben oder Romanschreiben. Schwerpunktthema ist, Krimis schreiben. Dass ich schon zwei Krimis veröffentlicht habe, tut dabei nichts zur Sache …

In diesem Sinne

Rainer