Freudige Überraschung …

Seit letztem Jahr bin ich Mitglied im »Das Syndikat«, der Autorengruppe deutschsprachige Krimiallliteratur. Nicht ganz so einfach dort Mitglied zu werden, denn man muss mindestens eine Krimiveröffentlichung in einem kommerziellen Verlag vorweisen können. Mir ermöglichte dies der Karina-Verlag aus Wien, der einen meiner Krimis veröffentlichte.

Dem »Syndikat« gehören auch sogenannte »Amigos« an. Dies sind Sponsoren, die den Verein unterstützen. Dann gibt es noch eine Mailingliste, innerhalb der sich Vereinsmitglieder und Amigos austauschen können.

Und so tauchte Anfang des Jahres eine Mail in der Liste auf, in der der Bookspot Verlag aus München mitteilte, dass er noch Kurzkrimis für seine Weihnachtskrimianthologie suche. Wer an der Ausschreibung teilnehmen wolle, solle sich melden.

Das habe ich dann gleich getan … und das war gut so. Kurz darauf kam nämlich die Mitteilung, dass sich mehr als genug Interessenten gemeldet hätten und die Ausschreibung sozusagen beendet sei.

Gut – immerhin gehörte ich somit zu den Personen, die einen Krimi einsenden konnten. Glücklicherweise hatte man bis Ende Juli Zeit, den Krimi zu schreiben. Ende Mai hatte ich meine Geschichte fertig und habe sie an den Verlag geschickt.

Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich meinen Krimi mit wenig Hoffnung in die Anthologie zu kommen, abgeschickt habe. Denn meine Konkurrenten waren Mitglieder des »Syndikats«. Also mitunter auch professionelle Schreiber, für die es ein Klacks ist, einen hochkarätigen Krimi zu schreiben.

Ich habe im Internet ein wenig recherchiert. Es gibt zwei Vorläufer der Weihnachtsanthologie des Verlags. Vertreten sind z. B. in diesen Anthologien Eva Almstädt, Anne Chaplet und Ingrid Noll! Wenn also die Ausschreibung auch auf diesem Niveau stattfindet, dann gibt es für mich keine Chance. So dachte ich. Und so habe ich dann zu Hause gesessen und habe auf die Absage gewartet (mit dem kleinen Funken Hoffnung im Herzen, es könne vielleicht doch klappen).

Vor vier Tagen kam die Zusage vom Verlag. Mein Krimi »Die Kundin« ist in der Anthologie mit drin! Ich habe mich riesig gefreut. Und … der Vorschuss, den es für die Geschichte gibt, ist auch nicht zu verachten …

In diesem Sinne

Rainer

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Der dritte Marburger Krimi-Cocktail

… ist fertig. Vor ca. einem halben Jahr hatte ich begonnen, die erste Kurzgeschichte dafür zu schreiben. Am Ende waren es 22 Stück. Nr. 23 habe ich für eine Ausschreibung des Bookspot-Verlags abzweigen müssen, der eine Anthologie zum Thema »Stille Nacht – Tödliche Nacht« herausbringen möchte.

Die Kurzkrimis für den »Cocktail« sind unterschiedlich entstanden. Bei einigen habe ich mir für den Plot fünf Substantive von Freunden per Mail zusenden lassen und habe daraus eine Geschichte gestrickt. Bei anderen habe ich als Grundlage Zeitungsartikel der regionalen Zeitung verwendet. Dabei ging es selbstverständlich um kriminelle Aktivitäten, die in der Region passiert sind. Diese Krimis haben daher selbstverständlich einen sehr nahen Bezug zur Realität.

Einige der Krimis finde ich sehr gut gelungen, andere weniger. Doch lesbar sind sie alle … und für die entsprechende Kurzweil möchte ich sogar garantieren.

Das Manuskript habe ich an den Karina-Verlag gesendet, der auch meinen letzten Marburg Krimi veröffentlicht hat. Ich hoffe, dass die Krimis dort gefallen und es zu einer weiteren Veröffentlichung durch den Verlag kommt.

Für mich stellt sich nun die Frage, wie es weitergeht. Ich hatte im letzten Jahr schon einen Kriminalroman begonnen, der in einem Altenheim spielt, diesen jedoch erstmal auf Eis gelegt. Ich kam mit dem Roman nicht so recht voran. Ich lasse den Roman weiterhin im Eis. Ich möchte dieses Projekt erst nächstes Jahr in Angriff nehmen. Da bin ich dann in Rente und kann mich mehr dem Schreiben widmen, hoffe ich.

Für den Moment schwebt mir ein anderer Krimi vor, vom Umfang her so um die 40-50 Normseiten. Diesen werde ich ohne große Planung schreiben, da ich den Plot und auch die Figuren im Kopf habe. Ich verspreche mir daher zu diesem Zeitpunkt von diesem Projekt einfach mehr. Ich hoffe, es gelingt.

 

In diesem Sinne

Rainer

Wintertraum

 

Schnee vom Himmel fällt ganz sacht

Weiß bedeckt sind Feld und Flur

Sternenklar die kalte Nacht

Winterlich nun die Natur

 

Geh die Wege durch den Tann

Atme tief die klare Luft

Bin gezogen in den Bann

Tief betört vom Waldesduft

 

Vor mir leuchtet hell ein Licht

Dringt herein vom Waldesrand

Häuser ferne in der Sicht

Wie gemalt von Künstlerhand

 

In mir ist es gänzlich still

Frieden dringt in mich hinein

Ist so fern was ich nun will

Bald wird’s wieder Weihnacht sein

 

© Rainer Güllich

Leserunde „Begegnungen“ beendet

Hallo,

die Leserunde auf lovelybooks mit meinem Buch „Begegnungen – Geschichten aus der Psychiatrie“ ist als beendet anzusehen. Zwei Leserinnen haben zwar noch keine Rezension geschrieben, von einer weiß ich, dass sie das in späterer Zeit tun wird. Sie hatte mir vor Beginn der Leserunde mitgeteilt, dass sie erstmal keine Zeit zum Lesen des Buches hat. Ich hatte dies akzeptiert. Die andere Leserin habe ich angeschrieben, habe aber keine Rückmeldung erhalten. Schade.

Jedenfalls ist es an der Zeit für mich ein Fazit zu ziehen.

Ich war unsicher, ob ich eine Leserunde mit meinen „Begegnungen“ veranstalten, bzw. ob ich überhaupt eine Leserunde initiieren sollte. Was, wenn Reaktionen überwiegend negativer Art kommen würden?

Die Rückmeldungen, die ich bis dato zu meinen „Begegnungen“ erhalten hatte, waren überwiegend von Kollegen aus der Klinik. Leute also die das Umfeld und auch die Klientel kennen. Personen, die auch mich kennen!

Ich war und bin zwar von meinen Texten bezüglich des Buches überzeugt, stehe dahinter, aber was ist, wenn ich sozusagen „betriebsblind“ bin?

Das war also meine Angst.

Nun gut, Angst über Bord und los ging es.

Ich hatte 10 Bücher zur Verfügung gestellt. Da ich eine geplante Lesung in meiner Heimatstadt nicht durchgeführt hatte, hatte ich genug Autorenexemplare zur Hand. Es meldeten sich 13 Interessentinnen. Das freute mich dermaßen, dass ich keine auslassen wollte. Also lud ich drei Leserinnen mehr zur Leserunde ein. Ich kann hier ruhig nur die weibliche Form verwenden, da sich nicht ein männlicher Leser gemeldet hatte. Immerhin erwähnenswert.

Es wurde spannend, als die ersten Kommentare zu den einzelnen Leseabschnitten eintrafen. Durchweg positive Rückmeldungen. Was mich freute und sicherer werden ließ, dass die Leserunde gut für mich ausgehen würde.

Und so war es auch. Es gab durchweg positive Rezensionen. Ich möchte auf keine einzelne Rezension eingehen. Es waren insgesamt acht 5-Sterne-Rezensionen und drei 4-Sterne-Rezensionen. Ich erwähne das nur, damit deutlich wird, wie die Verteilung aussah.

Ich habe mich über diese Rezensionen sehr gefreut. Sie machten mir deutlich, dass ich in meinen Geschichten den richtigen Ton getroffen hatte. Ist es doch ein sehr sensibles Thema, das ich da unbedingt zu Papier bringen musste.

Ich bin jetzt ganz glücklich über den Ausgang dieser Leserunde. Ein Ergebnis, dass sich sehr motivierend auf mein Schreiben ausgewirkt hat. Ich habe mich zu einem vierten Schreibkurs angemeldet. Diesmal nicht biografisches Schreiben oder Romanschreiben. Schwerpunktthema ist, Krimis schreiben. Dass ich schon zwei Krimis veröffentlicht habe, tut dabei nichts zur Sache …

In diesem Sinne

Rainer

Leserunden/lovelybooks

Tja, die Leserunden auf lovelybooks, wie laufen sie?

Genau, Leserunden, Mehrzahl. Es sind nämlich mittlerweile zwei Leserunden geworden.

„Begegnungen – Geschichten aus der Psychiatrie“ scheint beendet zu sein. Ich habe insgesamt 13 Bände verschickt. Bisher sind 9 Bewertungen und 8 Rezensionen eingegangen. Die Rezensionen waren durchweg positiv. Sieben Bewertungen mit 5 Sternen und zwei mit 4 Sternen. Das hat mich sehr gefreut. Die noch mit ihren Rezensionen ausstehenden Leser habe ich angeschrieben (für das dünne Büchlein ist eine angemessene Lesezeit verstrichen), doch habe ich keine Rückmeldungen erhalten. Deshalb denke ich, dass es das war. Gut, es ist mein eigenes Risiko Bücher kostenfrei zu versenden und zu verschenken. Es gibt nicht für alles eine Gegenleistung.

Die zweite Leserunde mit der „Flaschenpost – Das Ende einer Sucht“ läuft noch (ich habe das Buch parallel zur Leserunde „Begegnungen“ eingestellt). Bisher gab es zwei 4-Sterne-Rezensionen. Vier Sterne sind in Ordnung. Was beiden Lesern nicht gefällt sind die Zeitsprünge im Text, die als den Lesefluss störend betrachtet werden. War auch schon in der Leserunde thematisiert worden. Meine Aussage, dass die Zeitsprünge im Schreibprozess entstanden sind und als Stilmittel (Cliffhanger) belassen wurden, ist wohl nicht akzeptiert worden. Nun gut.

Mal schauen, wie es in dieser Leserunde weitergeht. Momentan stagniert sie.

Ich hoffe auf weitere lehrreiche Rückmeldungen.

In diesem Sinne

Rainer

Leserunde auf lovelybooks

Ich hatte meine Kurzgeschichte „Picknick im Zoo“ an die booksnacks-Reihe des dp DIGITAL PUBLISHERS Verlag gesendet. Dieser hatte die Kurzgeschichte angenommen und veröffentlicht. Kurz nach der Veröffentlichung teilte man mir mit, dass man auf der Leseplattform lovelybooks eine Leserunde mit der Kurzgeschichte veranstalten wolle. Als Verlag oder Autor kann man auf dieser Plattform ein Buch oder Kurzgeschichte zur Diskussion stellen. Leser können sich bewerben, sie bekommen nach der Bewerbungsrunde das Buch vom Verlag oder Autor zu Verfügung gestellt. Nach Beendigung einer Diskussionsphase schreiben die Leser ihre Rezension und stellen sie im Netz ein.

Im ersten Moment hatte mich die Mitteilung des Verlages über die Leserunde nicht gerade begeistert. Der Grund: Angst vor schlechten Rezensionen.

Nachdem ich mich aber an den Gedanken gewöhnt hatte und dachte, dass das ja auch eine ziemlich spannende Sache ist, konnte ich mich mit dem Gedanken anfreunden.

Momentan ist die Leserunde in der Diskussionsphase, von zwei Lesern habe ich 5, von zwei anderen 4 und von einer Leserin 3 Sterne erhalten. Drei Bewertungen stehen noch aus.

Es ist tatsächlich eine spannende Angelegenheit. So spannend, dass ich mich entschlossen habe, selbst eine Leserunde mit meinem Buch „Begegnungen – Geschichten aus der Psychiatrie“ durchzuführen.

Diese ist nun in der Bewerbungsphase, die morgen endet. Ich habe 10 Bücher zur Verfügung gestellt. Bisher haben sich 8 Interessenten für das Buch gemeldet.

Gut, die Angelegenheit kostet mich die Bücher, Verpackung- und Versandkosten. Aber das ist mir die Sache wert. Ich hoffe nur, ich werde nicht durch zu viele negative Bewertungen enttäuscht!

In diesem Sinne

Rainer

 

Mitglied im Syndikat

Als ich 2010 ernsthaft mit meinem Schreiben begonnen und auch meine ersten Kurzkrimis in den Laptop getippt hatte, fiel mir im Netz eine Website ins Auge, die mein Interesse erregte. Syndikat – Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur. „Gegründet wurde das Autorennetzwerk 1986 mit dem Ziel, die deutschsprachige Kriminalliteratur zu fördern, Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben sowie für die Mitglieder ein Forum des Austauschs zu schaffen.“

Hier war alles was Rang und Namen in der deutschsprachigen Krimiszene hatte vertreten. Ich weiß, es klingt sehr vermessen, wenn ich sage, dass ich den Wunsch hatte, dem Syndikat beizutreten. Es gab da aber auch eine klare Hürde, die ich nicht überwinden konnte. Wenigstens nicht so schnell. Um im Syndikat aufgenommen zu werden, brauchte man eine Krimiveröffentlichung bei einem kommerziellen Verlag. Auf der Website des Syndikats wird beschrieben, was ein kommerzieller Verlag ist: „Ein Verlag, der die Autorin oder den Autor bezahlt, dessen Veröffentlichungen ein professionelles Lektorat und ein ebensolches Korrektorat durchlaufen und der seine Publikationen in angemessener Weise durch PR- und Marketingmaßnahmen bewirbt. Nicht gezählt werden Veröffentlichungen bei On-Demand-Verlagen, im Eigenverlag, bei Druckkostenzuschussverlagen oder Verlagen, bei denen Lektoratskosten, Mindestabnahmen für eine Veröffentlichung oder ähnliches fällig werden.“

Damit konnte ich nicht dienen … und würde es so schnell auch nicht können.

Aber immerhin konnte ich mir die Mitgliedschaft im Syndikat als eines meiner Ziele setzen. Und das tat ich.

Dieses Jahr im Juni habe ich mit dem Karina-Verlag, Wien meinen zweiten Marburg Krimi „Du entkommst nicht“ herausgebracht. Da diese Veröffentlichung meiner Meinung nach alle Bedingungen erfüllte, um als Mitglied beim Syndikat angenommen zu werden, stellte ich dort den Antrag auf Mitgliedschaft. Es dauerte nicht lange und eine freundliche E-Mail erreichte mich, in der mir eine Sprecherin des Syndikats mitteilte, das, bevor ich als Mitglied aufgenommen werden könne, zunächst der Verlag, der mein Buch veröffentlicht habe, darauf geprüft werde, ob er die Kriterien eines kommerziellen Verlages erfülle.

Spannend sage ich mal …

Ich denke mal, so zwei Wochen später erreichte mich die erlösende E-Mail, dass ich als Mitglied im Syndikat aufgenommen sei! Was lange währt wird endlich gut.

Ich freu mich! Mehr will ich dazu nicht sagen.

In diesem Sinne

Rainer