Mitglied im Syndikat

Als ich 2010 ernsthaft mit meinem Schreiben begonnen und auch meine ersten Kurzkrimis in den Laptop getippt hatte, fiel mir im Netz eine Website ins Auge, die mein Interesse erregte. Syndikat – Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur. „Gegründet wurde das Autorennetzwerk 1986 mit dem Ziel, die deutschsprachige Kriminalliteratur zu fördern, Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben sowie für die Mitglieder ein Forum des Austauschs zu schaffen.“

Hier war alles was Rang und Namen in der deutschsprachigen Krimiszene hatte vertreten. Ich weiß, es klingt sehr vermessen, wenn ich sage, dass ich den Wunsch hatte, dem Syndikat beizutreten. Es gab da aber auch eine klare Hürde, die ich nicht überwinden konnte. Wenigstens nicht so schnell. Um im Syndikat aufgenommen zu werden, brauchte man eine Krimiveröffentlichung bei einem kommerziellen Verlag. Auf der Website des Syndikats wird beschrieben, was ein kommerzieller Verlag ist: „Ein Verlag, der die Autorin oder den Autor bezahlt, dessen Veröffentlichungen ein professionelles Lektorat und ein ebensolches Korrektorat durchlaufen und der seine Publikationen in angemessener Weise durch PR- und Marketingmaßnahmen bewirbt. Nicht gezählt werden Veröffentlichungen bei On-Demand-Verlagen, im Eigenverlag, bei Druckkostenzuschussverlagen oder Verlagen, bei denen Lektoratskosten, Mindestabnahmen für eine Veröffentlichung oder ähnliches fällig werden.“

Damit konnte ich nicht dienen … und würde es so schnell auch nicht können.

Aber immerhin konnte ich mir die Mitgliedschaft im Syndikat als eines meiner Ziele setzen. Und das tat ich.

Dieses Jahr im Juni habe ich mit dem Karina-Verlag, Wien meinen zweiten Marburg Krimi „Du entkommst nicht“ herausgebracht. Da diese Veröffentlichung meiner Meinung nach alle Bedingungen erfüllte, um als Mitglied beim Syndikat angenommen zu werden, stellte ich dort den Antrag auf Mitgliedschaft. Es dauerte nicht lange und eine freundliche E-Mail erreichte mich, in der mir eine Sprecherin des Syndikats mitteilte, das, bevor ich als Mitglied aufgenommen werden könne, zunächst der Verlag, der mein Buch veröffentlicht habe, darauf geprüft werde, ob er die Kriterien eines kommerziellen Verlages erfülle.

Spannend sage ich mal …

Ich denke mal, so zwei Wochen später erreichte mich die erlösende E-Mail, dass ich als Mitglied im Syndikat aufgenommen sei! Was lange währt wird endlich gut.

Ich freu mich! Mehr will ich dazu nicht sagen.

In diesem Sinne

Rainer

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