Aus der Not geboren …

Hallo,

ich hatte zuletzt berichtet, dass ich mit meinem neuen Krimi nicht so recht vorankomme, jeden Tag schreiben möchte und deshalb über meine Erlebnisse nach der „Flaschenpost“ schreiben werde.

Dies ist leider schon abgehakt. Meine Erlebnisse nach der „Flaschenpost“ machen mir nämlich, wenn ich mich intensiv damit befasse, zu viele negative Gefühle. Da möchte ich drauf verzichten, ich strebe ja kein therapeutisches Schreiben an. Was aber nun?

Vor einiger Zeit habe ich begonnen, Polizeiberichte aus der regionalen Presse zu sammeln. Der Gedanke war Material für Kurzkrimis zu haben, falls ich einen dritten Marburger Krimi-Cocktail schreiben möchte. Dreizehn Berichte habe ich zusammen, heißt also Material für dreizehn kriminelle Kurzgeschichten.

Somit wird aus der Not der dritte Marburger Krimi-Cocktail geboren. Wer hätte das gedacht …

 

Ach so … was ich noch nicht berichtet habe ist, dass ich mir noch ein neues Hobby zugelegt habe. Ich habe begonnen zu zeichnen. Wie kommt das jetzt?

Meine Frau malt seit einigen Jahren. Und das (meiner Meinung) nach ganz toll. Sie hat schon einige Ausstellungen gehabt und auch einige ihrer Bilder verkauft, will heißen, die Sache läuft ganz gut.

Ich habe diese Entwicklung verfolgt, erlebe, wie ihre Bilder entstehen, und habe gemerkt, wie es immer mehr in mir kribbelte. So was will ich auch können war mein Gedanke. Da ich weiß, was für eine Arbeit im Malen steckt und ich mit Farben auch nicht so viel anfangen kann und weil ich als Jugendlicher schon mal gezeichnet habe, habe ich mich aufs Zeichnen verlegt. Eines kann ich jedenfalls sagen: Die Sache macht Spaß!

Ich hoffe nur, dass das Zeichnen mein Schreiben nicht untergräbt, dies wäre nicht im Sinne des Erfinders. Dann gilt es, Prioritäten zu setzen.

In diesem Sinne

Rainer

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Neue Projekte

Hallo,

nachdem nun „Du entkommst nicht – Ein Marburg Krimi“ veröffentlicht ist, habe ich mich gleich dem nächsten Krimiprojekt zugewandt. Er spielt hauptsächlich in einem Altenheim. Der Mörder ist klar, das Opfer natürlich auch. Die Hauptfiguren sind  alle erstellt, doch der Plot ist nicht fertig.

Ich habe aber trotzdem angefangen Szenen zu schreiben, denn da gibt es einige, die unbedingt in die Story hineingehören. Dass der Plot nicht steht, lässt aber das Projekt nicht vorankommen. Das heißt natürlich, dass mein Schreiben insgesamt stagniert. Um dem entgegenzuwirken, habe ich ein weiteres Projekt begonnen, bei dem ich jeden Tag schreiben kann. Mit der „Flaschenpost – Das Ende einer Sucht“ habe ich vor zwei Jahren einen autobiografischen Roman veröffentlicht. Dort, wo die Flaschenpost endet beginnt mein neues Projekt. Auch eine autobiografische Schreibe. Da kann ich jeden Tag ohne große Überlegung drauflosschreiben, denn diese Geschichte kenne ich zu Genüge. Sie ist aber nicht zur Veröffentlichung gedacht. Denn ich glaube nicht, dass jemand an meinem Werdegang nach meiner Suchtkarriere (die für einen bestimmten Leserkreis interessant sein kann) Interesse hat.

Hoffen kann ich nur, dass dieses Projekt mein Krimiprojekt nicht blockiert. Doch das wird sich zeigen.

In diesem Sinne

Rainer