Vorbereitung Literaturtag 2017

Seit 2006 findet in Marburg in einem Rhythmus von 2 Jahren die Veranstaltung LiteraturPARKour statt. Hier haben die im Landkreis Marburg-Biedenkopf beheimateten Literaturvereine die Möglichkeit ihren Verein vorzustellen. Zusätzlich gibt es Musik und natürlich Lesungen durch Autoren der Vereine. Auch freie Autoren haben die Möglichkeit hier zu lesen. Sie müssen sich mit ihrem Text allerdings erst einer Jury stellen, die von Mitgliedern der Literaturvereine gebildet wird. Die Veranstaltungen fanden bisher immer in verschiedenen Parks der Umgegend statt. Daher auch der Name der Veranstaltung.

Letztes Jahr hat der LiteraturPARKour nicht stattfinden können. Andere Veranstaltungen hatten größeren Raum einnehmen müssen. Kann vorkommen.

Ich habe es bedauert, weil der LiteraturPARKour für mich – wie auch für viele andere – eine der wenigen Veranstaltungen war, bei der die Möglichkeit bestand seine Texte öffentlich vorzutragen.

Dieses Jahr wird der Literaturtag glücklicherweise stattfinden. Doch diesmal ist alles anders.

Der LiteraturPARKour soll ab diesem Jahr Literatourparcours heißen und nicht mehr in einem Park, sondern in einer leerstehenden Fabrik oder Ähnlichem stattfinden. Aber nicht nur der Ort, sondern auch der Zeitrahmen soll geändert werden. Bisher immer tagsüber an einem Sonntag gelegen, soll die Veranstaltung nun samstags stattfinden, und zwar vom Nachmittag bis in die Abendstunden. Man hofft, mehr Besucher und auch ein anderes Publikum zu erreichen.

Was sich für mich persönlich an der ganzen Sache geändert hat, ist mein Status. 2012 habe ich das erste Mal am LiteraturPARKour als freier Autor teilgenommen, später als Mitglied der Schreibwerkstatt Marburg. Diesmal ist es so, dass ich als Vorstandsmitglied der Schreibwerkstatt teilnehme und auch in die Vorbereitungen involviert bin. Gestern fand das erste Treffen der Vertreter der verschiedenen Literaturvereine in Marburg und Umkreis in der Kreisverwaltung Marburg statt.

War eine interessante Angelegenheit. Eine solche Veranstaltung benötigt ja einen gewissen Organisationsaufwand. Wie hoch dieser aber tatsächlich ist, war mir nicht klar …

In diesem Sinne

Rainer

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Endlich wieder im Schreibfluss

Hallo,

endlich habe ich es geschafft, wieder was zu Papier zu bringen. Ich habe zwei Kurzgeschichten von jeweils 2 ½ Seiten geschrieben. Eine Geschichte zum Thema Amt für eine Anthologie des Karina-Verlags und eine andere Geschichte für meine Schreibgruppe hier in Marburg. Zu einem Gemälde, das zwei Personen zeigt, die zum Mond hinauf schauen, soll eine Geschichte geschrieben werden. Zu diesem Bild ist mir nichts eingefallen. Also habe ich mich hingesetzt und habe mir einen Titel ausgedacht, der mir zum Mond eingefallen ist. Das Mondkalb. Könnte ein Märchen werden, dachte ich und begann zu schreiben.

Am Ende ist eine Fantasy-Geschichte mit dem Titel Finsternis entstanden. Diese Fantasy-Erzählung hat mit dem angepeilten Mondkalb-Märchen überhaupt nichts mehr zu tun. So kann´s eben gehen.

Froh bin ich aber, dass ich diese beiden Geschichten schreiben konnte. Es hat sich nämlich in letzter Zeit eine gewisse Schreibfaulheit eingeschlichen, gegen die etwas getan werden muss. Und das MUSS deshalb, weil ich beim Schreiben merke, wie gut mir diese kreative Tätigkeit tut.

Mehr gibt es nicht zu sagen. Tschüss … ich schreib jetzt noch was!

In diesem Sinne

Rainer

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Vor ungefähr eineinhalb Wochen sind die Leseproben meines Buches „Begegnungen – Geschichten aus der Psychiatrie“ bei mir eingetrudelt. Ein kleinformatiges Heftchen aus 20 Seiten mit insgesamt fünf meiner Psychiatriegeschichten. Ich hatte sie mir beim Verlag bestellt, weil ich annahm, dass sie tatsächlich ein gutes Werbemittel sein könnten.

Am Samstag drauf schnappte ich mir einige der Exemplare, um damit Marburgs Buchläden abzuklappern. Vielleicht schafften es die Leseproben, dass die Händler mein Buch in ihren Warenbestand aufnahmen.

Da ich mich erinnerte, wie ich mich fühlte, als ich vor zwei bzw. drei Jahren die Buchläden abklapperte, um zu erreichen, dass man meine Krimibände eventuell in Kommission in den Bestand aufnehmen würde, ging ich mit wenig Enthusiasmus an die Sache heran. Ich hatte damals nämlich das Gefühl, als müsste ich betteln, dass man mich überhaupt anhörte. Doch diesmal war es anders. Ich konnte den Buchhändlern einfach meine Leseprobe darbieten, die sie annehmen oder ablehnen konnten. Aber warum sollten sie ablehnen? Die Leseprobe war kostenlos und ich machte einfach ein Angebot. Mit diesem Gefühl war es ein Leichtes meine Leseproben anzubieten … und auch loszuwerden.

In zwei, drei Wochen werde ich mal losgehen und die Buchläden wieder abklappern, um zu sehen, ob einer der Läden mein Buch in seinem Bestand hat. Bin gespannt …

Gestern hat meine Frau bei einem Herbstbasar eines Vereins einige der Leseproben verteilt und heute habe ich in der Stadtbücherei einige Exemplare in den Aufstellern für Werbemittel abgelegt. Der Bücherei habe ich eines meiner Bücher zur Ausleihe zur Verfügung gestellt.

Als nächste Werbemaßnahme habe ich mir die Lesung mit der Schreibwerkstatt Marburg, die im Dezember stattfindet, ausgesucht. Man kann bei der Lesung seine Bücher anbieten, ich werde aber meine Leseproben anbieten. Die werde ich sicher los. Mit Büchern ist das nämlich nicht so einfach, wenn man kein Bestseller-Autor ist …

Zusätzlich erschien „Begegnungen“ als Buch der Woche im Karina-Verlag. Auch keine schlechte Werbung, sage ich mal …

In diesem Sinne

Rainer